Des Dämons täglich Brot von Hyphistos
Prolog

Diese Geschichte spielt in einer Welt, in der keine physikalischen Gesetze gelten. Logik existiert nur am Rande des Wahnsinns, und auch dies nur, weil es selbst unter den Wahnsinnigsten noch Verrückte gibt. Diese Welt trägt den Namen "Wasser". Das mag im ersten Moment verwunderlich erscheinen, aber da der Planet Wasser zu einem Großteil aus Wasser besteht, war dies die einfachste Schlussfolgerung für die Namensgebung. Auch "Erde" stand bei den Überlegungen im Raum, doch wurde dies bald wieder als Unsinn abgetan.
Wasser ist eine Welt, die vor Seltsamkeiten nur so überquillt. Diese Tatsache ist darauf zurückzuführen, dass sich jede noch so abartige Fantasie zu materialisieren beginnt, solange sie nur von genug Lebewesen gehegt wird.
Neben bekannten Fabelwesen wie Drachen, Elfen, Zwergen und dergleichen findet man noch weitere Skurrilitäten. Auch sprechende Steine, fliegende Bäume und selbst solch Abartigkeiten wie Menschen sind dort zu finden. Und von all diesen sonderbaren Wesen angespornt, geben sich die Bewohner von Wasser stets Mühe, das bunte Treiben noch bunter zu gestalten, indem sie sich zu immer seltsameren Fantasien hinreißen lassen.
So buhlen also all die herrlichen Gestalten um die Gunst der Gedanken, denn der, an den keiner glaubt oder denkt, existiert auch nicht. Zumindest nicht für die anderen, was auf ein ziemlich langweiliges Leben hinausläuft. Viele der Vergessenen leiden an Depressionen und verfallen diversen Suchtmitteln.
In diesen ewigen Wettkampf verwickelt ist auch Luzio, ein niederrangiger Dämon, der verzweifelt versucht, dessen gerecht zu werden, was die Bewohner von Wasser unter "böse" verstehen.
Ein schwieriges Unterfangen, denn das Dämonengeschäft ist ein hartes...
 
© Hyphistos
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Und schon geht's weiter zum 1. Kapitel...

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