Licht und Schatten von Dragonmaster
3. Kapitel: Finsternis

"Hast du irgendeine Idee, wie es jetzt weiter geht?" fragte Skalcur.
Da antwortete Salonas: "Ja, wir werden in die Stadt Daari gehen, um dich in der Kunst des Kampfes unterweisen zu lassen, damit du endlich mal weißt, wie man richtig kämpft."
"Na toll, wenn da alle so schwächlich sind wie du, dann kann ich darauf gut und gern verzichten", entgegnete Skalcur und ging davon. Salonas schaffte es gerade noch ihm verdutzt hinterher zu schauen.

Nuzafär spürte wie die Aura des Drachen immer näher kam. Doch da wurde sie von hinten niedergestoßen. Sie sah noch zwei große gelbe Vogelfüße, die nach Aas rochen.

Als Skalcur durch den Wald wanderte, hörte er  Stimmen und folgte ihnen. Nach einer Weile kam er an eine Lichtung, auf der drei gigantische Krähen um eine in den Augen des Drachen wunderschöne Gestalt saßen. Eine der Krähen begann zu sprechen:
"Was immer es auch ist, es gehört zum Licht und muss sterben."
Als Skalcur dies hörte überfiel ihn eine blinde Wut. Wieso wollten die Krähen dieses wunderbare Wesen töten. Da sprang Skalcur die erste Krähe an. Diese jedoch wich ihm mit Leichtigkeit aus, während die anderen beiden Krähen ihn umzingelten und auf ihn einhackten. Immer wenn Skalcur versuchte eine der Krähen zu treffen war sie schon nicht mehr da. Es war als wären sie überall und nirgendwo. Doch da wurde Skalcur von einer Welle aus blauem Licht niedergeworfen. Da stand die Gestalt, die vorher auf dem Boden gelegen war, mit erhobener Hand.
Skalcur drehte sich, um nach den Krähen zu sehen, vor denen brauchte er jedoch keine Angst mehr zu haben, denn sie lagen wie ein Haufen Dreck am Boden. Doch dann begann die Gestalt zu reden: "Mein Name ist Nuzafär und wie lautet euer Name."
Da beugte Skalcur sich zu Nuzafär herunter und sprach: "Ich bin Skalcur, und nun zu euren Diensten."
Ganz langsam hob sie die Hand und berührte seine Stirn. Dann schrie sie ihn an. "Was wagst du es eigentlich mich täuschen zu wollen, du du du..."
Skalcur, der überhaupt nichts mehr begriff, bekam nur noch so was wie "Was ist mit euch los jetzt, keine Ahnung." Das ging eine ganze Weile so bis Nuzafär die Geduld verlor und Skalcur mit einer Welle aus blauem Licht angriff. Skalcur wurde von der Welle an einen Baum geworfen. Da er nun auf die Angriffe von Nuzafär gefasst war, gelang es ihm sich mit seinen Flügeln vor der nächsten Woge zu schützen. Diese fiel jedoch bei weitem stärker aus als die  davor. Danach kam eine weitere Woge. Diese fegte eine Reihe jüngerer Bäume hinweg und lockerte die Wurzeln des Baumes, der Skalcur den Rücken stützte. Skalcur wusste, dass der Baum diese Tortur nicht mehr lange durchhalten würde. Da stieß Skalcur sich mit allen Gliedmaßen ab und erhob sich in die Lüfte.
Die nächste Woge zertrümmerte den Baum, der ihn vorhin noch stützte. Nun versuchte er Nuzafär durch die Lüfte zu entfliehen. Doch da änderte Nuzafär ihre Strategie und wandte ihre Kraft in der Form eines Strahles an. Dieser traf Skalcur von hinten. Schmerz drang ihm von der Schwanzspitze bis in den Schädel hinauf. Er konnte sich nicht mehr bewegen, nichts mehr fühlen, nichts mehr sehen, und alles was er hörte, war weit weit weg. Dann existierte nur noch Finsternis um ihn herum. Er sah nur noch Finsternis, hörte nur noch Finsternis, roch nur noch Finsternis und selbst sein Denken drehte sich nur noch um diese Finsternis. Nuzafär sah noch wie Skalcur immer schneller zu Boden fiel und dann auf der Erde aufschlug.
Plötzlich stiegen Zweifel in Nuzafär auf, war es richtig gewesen den Drachen zu töten? Da hörte sie eine Stimme aus ihrem Kopf und diese sprach nur ein einziges höhnendes Wort "Schicksal".
 

© Dragonmaster
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Und sicher schon bald geht's hier weiter zum 4. Kapitel...

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