Das Bengy-Herz von Muiziana
Prolog: Die Vorgeschichte

1902 lebte der berühmte Künstler César Manrique*, der auch Architekt war, in einer unterirdischen Magmablase. Davor hatte er einen Garten mit vielen seltenen Palmen und Kakteen errichtet.
Eines Tages kam er darauf, auch Bäume dort hin zu pflanzen, weil nur Palmen und Kakteen sind langweilig, so selten sie auch sind. Also besorgte er sich einen Baum. Er streifte lange durch die Landschaft, um einen geeigneten Baum zu finden. Er fand an einer ausgetrockneten und - wie alle sagten - verseuchten Stelle einen Baum. Der Künstler sah zwar, dass der Baum krank war, aber nicht, um welche Krankheit es sich handelte. Es war ihm aber egal, er fand den Baum zu schön - trotz der Krankheit - um ihn nicht mitzunehmen. César Manrique gab dem Baum jeden Tag eine heilende Medizin bis der Bengy wieder gesund wurde. Aber irgendwann starb César Manrique.
Der Bengy war sehr traurig und betrübt.

  
* Anmerkung: Das Datum und einige Details zu César Manrique wurden von der Autorin bewusst verändert.
 
© Muiziana
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