Das dritte Schwert von Benedikt Julian Behnke
Die Sechs 4 - Der seltsame Kerl

Gerade als die drei Gefährten aus dem Wüstensand zur Hütte gelangt waren, umschloss sie plötzlich eine Wand aus blauem Feuer. 
- Die drei hechteten sich die Böschung hinab und rollten schreiend ins Gras. Keine zehn Meter hinter ihnen jagte eine Schar von blutrünstigen Schattenwesen und versuchten sie zu erwischen. Alle schwitzten sie heftig und Gisildur kam aus dem Gasthaus auf sie zugerannt, warf jedem von ihnen einen Heiltrank, eine durchsichtige Flasche mit roter Flüssigkeit, welche mit einem Korken verschlossen war, zu. Es verfehlte nicht die Wirkung und Isribus Wunden und die der anderen schlossen sich schnell. Kampfbereit zogen die Krieger ihre Schwerter und warteten auf den womöglich heranbrausenden Feind, doch gerade als dieser zum Sprung über den Hain auf sie ansetzte, schoss eine Wand aus blauem Feuer aus dem Boden und hüllte die Hütte ein.  -
Warior erreichte keuchend das Ende des Sumpfest und gönnte sich eine Minute Pause. 
- Hechelnd stützte er sich an einen vermoderten Baumstamm, der mit Moos und Algen behangen war und hielt sich den Bauch. Er hatte gehöriges Seitenstechen und in seinem Kopf dröhnte es. Das Einzige was ihm im Kopf herum geisterte war, dass er so schnell es ging zu seinen Freunden gelangen musste. Er nahm einen kräftigen Zug aus der Flasche an seinem Gürtel und befeuchtete seine trockene Kehle. Hier hatte der Regen etwas nachgelassen und weiter vorne erkannte er sich der Himmel unter den Sternen ganz aufgetan hatte. Plötzlich schoss von dort wie ein Blitz eine Feuersäule aus blauen Flammen empor und tauchte den Wald in bläuliches, sich auf den Blättern spiegelndes Licht.  -
Sam Halkman kletterte zu der oben türmenden Bauernburg hinauf und hatte sich ein Seil um die Schulter gelegt, an dessen Ende die Nahrungsvorräte waren, die er bringen sollte. 
- Das Seil war sehr lang und schon begannen die Trolle, Orks, Gnome und Schattenwesen an den Vorräten zu naschen. Oben würde er das Seil um einen Pfeiler binden und die Ladung dank seiner Leute hochziehen können. Das hektische und grausame Geschrei der Wesen, welche die Festung bewachen und belagern sollten, drang selbst von so weit unten noch schallend an seine Ohren. Er war zwar alt, aber dennoch fitt genug, um mit einem Arm auf den Berg zu klettern. Sogar hatte er sich an den verletzten Arm eine Prothese, einen Haken, angesteckt, um ihn zwischen den Felsen hängen zu können. Mit verwitterten Zügen starrte er nach oben und suchte mit helfenden Augen nach seinen Leuten. Schon waren da oben Fackeln angezündet worden und diese erhellten das rege Treiben, welches der Pirat nun erkennen konnte. Stein für Stein zog er sich höher und kam so immer weiter seinem Ziel näher.  -
Savamir hatte einige Minuten mit der alten Dame geplaudert und hatte dann schließlich festgestellt, dass diese keine Hexe war, sondern nur eine Frau, die es verstand, mit der schwarzen Magie umzugehen. 
- Das Gespräch war lang, intensiv und zeugte von Wohlgefallen der Beiden zueinander. Nachdem sie fertig geredet hatten, begab sich die alte Frau zu einem kleinen Pult in der Mitte des Raumes, auf welchem ein in schwarzes Leder gebundenes Buch lag, und tastete an dem Holz herum. Sie schlug das Buch vorsichtig auf, denn die Seiten waren scharf und hatten einen goldenen Rand. Seltsame Zeichen von verblasster Tinte geschrieben gafften sie an und sie las in dem Buch, als könne sie dies schon seit mehreren Jahren. Endlich schlug sie eine Site ziemlich in der Mitte auf und winkte mit verschwörerischer Miene Savamir zu sich. Dieser stand von dem hochlehnigen Stuhl auf und kam auf sie zu. Die Seite im Buch zeigte eine vergilbte Pergamentkarte mit feinen Linien, welche die Formen für Berge und Seen deuteten. Auch der Hadesfelsen war auf ihr eingezeichnet, das konnte Savamir erkennen. Der Felsen hatte die markante Form eines Totenschädels mit scharfen, lange Zähnen und dahinter das feine Gerippe des aufragenden Do Morro Gebirges. Die alte Frau begann leise die Geschichte der Völker zu erzählen und meinte am Schluss nur, dass Muragecht sich in jedem Teil des Landes verstecken könnte und man wohl erst alle anderen Gebiete aufsuchen sollte, denn ein Angriff auf den Hadesfelsen sei einfach zu gefährlich.  -
Wieder griffen die Schattenwesen die zwei mächtigen Burgen der Menschen im Süden der Wüste an und diesmal schien die Lage aussichtslos für die Herren der Schlösser zu sein.

Die Orks, die noch im Sprung waren, zerfielen in den bläulich flackernden Flammen zu Staub und der Rest der abartigen Wesen versammelte sich mit lautlosen Schritten um die Säule, knurrten und bellten aber trotzdem so laut, dass man es sogar über das Tosen der Flammen vernehmen konnte. 
"Wer...?" stotterte Badenius und wie von einem Schlag auf den anderen war die Kühnheit aus seinem Blick gewichen und der Angstschweiß machte sich wieder bemerkbar. Vorsichtig zog er die silberweiß im Mondlicht schimmernde Klinge aus der Scheide und trat einen Schritt auf die Hütte durch das weiche Moos zu. Immer noch waren deutliche Spuren in der nassen Erde von den Karren am Mittag zu sehen und endlich fiel es Isribus ein:
"Wo sind Savamir und Warior?"
"Keine Ahnung", erläuterte Gisildur und bemerkte erst jetzt ihren Fehler, "als ich aufgewacht bin waren sie nicht mehr da und als ich euch gesehen habe, verwundet und zerzaust, bin ich ins Haus gesprungen und habe Heiltränke besorgt! Auch da habe ich die anderen nicht gesehen!" Erschrocken drehten sich alle um, denn ein Gnom hatte sich gerade in die Flammen gestürzt und war mit einem Zischen verglüht.
"Die Viecher nerven echt!" rief Badenius etwas hauchend und umklammerte ängstlich den Griff des Schwertes mit beiden Händen.
"Pass auf!" schrie Gisildur und drückte Isribusí Kopf herunter, denn ein Pfeil mit geschwärzter Klinge war durch die Feuersbrunst gedrungen und zerfiel erst wenige Zentimeter nach seinem Haupt zu glimmendem Staub.
"Mit Geschwindigkeit können sie für wenige Sekunden hindurch brechen!" ertönte eine tiefe Stimme hinter der Hütte und ein Mann mit einem schwarzen Kapuzenumhang trat aus dem fast überall aber dort finstersten Schatten. Noch war sein Gesicht im mit Dunkelheit, die sich unter den tiefen Einfurchungen auftat, bedeckt und als er den Kopf hob, erstarrten die Brüder und Freunde wie zu Stein. "Ich bin Senragor, der Hüter des ehemals heiligen Schwertes!"
"Wenn du ein Feind bist, werden wir bis zu unserem letzten Atemzug kämpfen!" sagte Isribus, die Luft scharf durch die Nase ausstoßend, zog seine Waffe und ging fast wütend in Kampfstellung.
"Aber, aber, wer wird denn gleich so wütend sein...!" beschwichtigte ihn der Dunkle und bei dieser Bemerkung erstarrte Gisildur ein zweites Mal:
"Leg den Morgenstern bei Seite, Freund, dies ist der einzige Nachkomme Sendiniorís!"
"Woher willst du das wissen!" schnaubte Isribus, immer noch die Waffe fest in der Hand haltend.
"Genau, woher willst du das wissen?" stachelte Senragor und spielte buchstäblich mit dem Feuer. "Ich könnte genau so gut ein gemeiner Diener Muragechtís sein, wie zum Beispiel der Gestaltwechsler, oder der Tod!" Er machte eine Pause. "Ich liebe vorsichtige Leute. Ach übrigens, den Feuerschild kann ich nicht ewig lodern lassen, also vertraut mir lieber!" Mit diesen Worten bückte er sich hinunter, griff in den Staub und nahm eine Hand voll davon auf. Noch während er sich aufrichtete, schleuderte er den feinen Sand gegen das Feuer, welches sofort im Nichts verschwand. Zuerst sahen die Gnome und die Anderen nur verdutzt drein, doch dann schwenkten sie ihre Waffen über dem Kopf und stürmten auf die Gefährten zu. Im gleichen Moment als sie die Wand erreicht hatten, flammte dieser wieder rasch empor und die tobenden Feinde verpufften wieder in der Luft. Die Freunde atmeten noch immer schwer und begriffen so einiges nicht.
"Was sollen wir tun?" fragte Isribus ausspuckend und versuchte seine noch weilende Wut zu unterdrücken. Senragor hob den Blick und die Gefährten schraken zurück bei dem Anblick der toten Augen.
"Ihr sollt mir helfen auf meine Weise das Schwert wieder zu erlangen und es statt eurem König mir zu überlassen!" Der Druide, so nannte man die Zauberer eines geheimen Zirkels, war ein großer Mann mit bleichen, verfurchten Gesichtszügen und einem Bart, welcher seinen Mund umspielte. Er hatte dunkle, mittellange Haare und giftgrüne, verdunkelte Augen, welche alles aus tiefen Augenhöhlen erkundeten. 
"Niemals!" brüllte Savamir. Die zuerst erlustigte Miene des Magiers verschlechterte sich, er hob die große Hand, zuckte mit den Fingern und nach einem drückenden Geräusch zerfiel die Wand in winzige, kleine Funken, welche glimmend zur Erde regneten.
"Das ist nur ein Trick!" versicherte Isribus den Andren, war aber selbst nicht so recht davon überzeugt und wirkte daher leicht verunsichert. Die verwirrten Schattenwesen hielten erst ihre Hand in die Luft, an die Stellen, an welchen das blaue Feuer noch vor wenigen Sekunden gezüngelt hatte und fuchtelten tastend und mit erschütterndem Blick durch die Luft. Als ihre Leiber nicht zu Asche wurde, rannten sie wieder schreiend auf ihre Gegner zu, schwenkten die brüchigen Schwerter und ließen die strähnigen Haare flattern. Den ersten Angriff dominierten die schwarzen Wesen, doch die erbittert kämpfenden Gefährten rissen ihre Klingen durch deren Leiber und zerteilten so die erste Angriffswelle, doch der ewige Nachschub an Gegnern drückte ihnen die Luft ab und sie kämpften nun Rücken an Rücken gegen die wankenden Trolle, Gnome und wandelnden Leichen. Plötzlich schaltete sich Senragor ein und schwang mit gespreizten Fingern seinen Arm. Blaue Flammen züngelten von seinen Fingerspitzen und zogen eine Schockwelle aus blauem Licht auf die Gegner, welche nach diesem Angriff sofort zu spärlich behäuteten Skeletten und dann zu fliegendem, wirbelnden Staubkörnern wurden. Ein leichter Rauch ging von den zerfallenen Kadavern auf und für eine Weile versiegte der Andrang an Feinden.
"Glaubt ihr mir jetzt!" Seine Augen schien für den Moment ehrlich, wechselten dann aber wieder zu dem gewohnten, leichten Spott, doch nicht auf sie, sondern auf ihre schwachen, körperlichen Talente.
"Vielleicht..." murmelte Isribus und strich sich durch das durchgeschwitzte Haar.
"Wir haben keine Zeit zum streiten!" erklärte Badenius plötzlich mit fester Stimme, seine Waffe war nicht einmal ein bisschen Blutbefleckt, und trat neben den Druiden, "Ich vertraue gehe mit ihm!" Der Zauberer grinste breit, doch Isribus schien leicht entsetzt:
"Badenius? Du?" Er war es gewohnt, dass der junge, dunkelhaarige Kerl eher zurückhaltend und vorsichtig war, doch der plötzliche Sinneswandel gefiel ihm anscheinend, doch trotzdem verschränkte er die Arme über der Brust und lehnte den Kopf leicht in den Nacken. "Aber mich wirst du nicht herum kriegen!" Ein Lächeln huschte über sein Gesicht und nun traten auch die Anderen hinzu.
"Wir gehen mit!" sagten sie. "Wir haben unseren Vätern sowieso nie ganz vertraut!" Nun hatten alle den Blick auf den Einzelgänger geheftet und dieser nutzte die Magie des Augenblicks und genoss sei. Schließlich murmelte er leicht stockend:
"Meinetwegen! Ich komme mit, aber nur unter einer Bedingung!" Senragor legte den Kopf unter der Kapuze schief und meinte lächelnd:
"Ich glaube, ich bin der, der die Bedingungen stellte!" Sein finsterer Blick wechselte von einem zum Anderen. "Wir müssen noch heute Nacht aufbrechen! Wir werden zu den Sümpfen gehen, dort eure Freunde abpassen und später weiter nach Süden! Das ganze Land muss gründlicht durchsucht werden und außerdem muss ich einem alten Freund noch etwas geben!" Mit der Hand klopfte er auf einem schwarzen Beutel mit Goldener Schnur. Er schien mit etwas weichem, formbaren gefüllt zu sein, doch sie konnten sich auch irren. "Zuerst," fuhr er fort, "helfen wir der Bauernfamilie und verbarrikadieren uns in der Hütte, bis wir unsere Vorräte zusammengesucht haben! Bei Tagesanbruch geht es weiter, verstanden? Auch werden wir noch auf die anderen beiden warten. Sollten sie nicht bis morgen früh zurück sein, gehen wir alleine! Es eilt, wir haben nämlich schon zu viel Zeit verloren! Die restlichen Tage wird nur kurz geschlafen werden, also auf!" Dann lief der Druide mit großen Schritten und wehendem Mantel auf das Haus zu und schon wurden die Schreie der wieder angreifenden Wesen des Schattens gewahr. Der Zauberer brach einen Ast von einem Lorbeerbaum mit einem Krachen ab, entzündete ihn mit einer kleinen, funkenden Flamme aus seiner Hand und rammte ihn in den Boden. So stand sie wie eine Fackel neben der hölzernen Tür da und Senragor erklärte ihnen, einen weiteren dicken Zweig abbrechend:
"Lorbeer, das vertreibt böse Geister! Da wo der Geruch von Lorbeer ist, können keine Geister hin!" Er wandte sich wieder von ihnen ab und hatte bald einen ganzen Arm voller Äste. Zwischen den umliegenden Tannen postierten sich nun die Monster und Gnome, blieben aber dennoch außer reichweite der Fackel. Gisildur schnupperte durch die Luft. Wirklich, es roch würzig, wie als würde man eine besonders gute Suppe kochen und der Duft tat ihnen wohl. Mit erleichterten Gesichtsausdrücken, den Kopf ständig drehend und vergnügt zu dem nahenden Feind schauend, freudig über den ersten Triumph, marschierten sie auf die kleinen Gebäude zu und verschwanden darin. Der Magier folgte ihnen, doch als er an der einfachen Tür angelangt war, drehte er sich noch einmal um, schielte zu den lauernden Schatten und dachte mit einem leichten Grausen: 'Muragecht und seine zwei Lakaien sind keine Geister!' dann trat er mit den Stöcken unter dem Arm ebenfalls in die kleine Stube.  Dort legte er die Zweige auf den Tisch und begann in aller Ruhe die Blätter abzuzupfen, doch in Wirklichkeit dachte er angestrengt nach. Er durfte seinen Schützlingen nicht alles erzählen. Es gab zu viele Geheimnisse, die sie nie verstehen würden. Sogar der Stab der Macht spielte dabei eine Rolle, denn die zwei Gesandten Muragechtís wurden mit diesem ausgestattet und beherrschten nun die verwobene Magie und Kraft des Feuers. Schnell hatte er alle dunkelgrünen Blätter aus ihrer Verankerung gelöst und sie zu einem kleinen Häufchen zusammengelegt. Die Blätter waren länglich, spitzzulaufend, jedoch weich in ihren Rundungen und wie von einer dünnen Wachsschicht überzogen, jedoch waren es feine Härchen, die das Wasser abperlen lassen konnten, wenn es stark regnete. Er wusste, dass aus diesen Blättern Medizin für Vergiftungen jeglicher Art gemacht wurden, hatte man Mal keinen Heiltrank zur Stelle, legte man einfach die Blätter der Länge nach auf die Wunde und sie würde sich in kürzester Zeit schließen. Besonders wichtig war dies in den Staaten weiter südlich und westlich, da dort nur wenige Geschäfte diese Tränke führten. Statt dessen gab es dort jegliche Arten von Lebewesen, wie zum Beispiel die Zwerge, die Elfen oder das Volk, welches man schon vor vielen Jahren als Ausgestorben hatte gelten lassen, die Halbmenschen. Es waren die Söhne und Töchter Menschen oder Elfen, die jeweils geheiratet hatten und halbblütige Kinder zur Welt gebracht hatten. Mischlinge in dem Sinn, zur Hälfte waren sie Elfen, zur Hälfte Menschen, doch waren sie kleiner als diese, aber dennoch schnell und gewandt.
Der Zauberer löste zehn Stäbe aus dem Bündel und legte sie behutsam beiseite, dann umklammerte er den anderen Haufen und legte ihn zwischen die Holzscheite auf das Feuer.
"Warum?" ertönte eine fragende Stimme hinter Senragor und dieser wusste sofort, mit wem er es zu tun hatte:
"Gisildur, was willst du?"
"Warum?" wiederholte dieser und zeigte schnell auf den Blätterhaufen, "Warum hast du das gemacht? Für was brauchst du sie?" 
 "Man kann damit Wunden besser heilen!" erklärte er so dürftig wie er konnte, schnippte mit den Fingern und eine blaue Flamme züngelte von seinem Daumen empor. Er zündete das Holz an, welches sofort laut und energisch zu knistern begann, dann bemerkte er Gisildurís Blick auf den zehn Stöcken ruhend und sie ausgiebig betrachtend.
"Was das alles zu bedeuten hat, erkläre ich dir, wenn die Andern alle hier sind!" Und nach einigem Zögern bat er: "Hol sie her!" er nickte Gisildur zu und der verließ schweigend den Raum. Der Druide wollte ihnen anscheinend etwas erzählen, was jeder mitbekommen sollte. Das Feuer knisterte und erhellte den Raum dunklen, bläulich schimmernden Flammen.
Nach ein paar endlos scheinenden, sich vorsichtig dahinschleifenden Minuten, hatten sich alle in dem kleinen Raum versammelt und der Druide hatte eine weitere Fackel hergestellt, die dreizehnte, welcher er für seine eigenen Zwecke brauchte, nämlich um den Sack mit dem formbaren Inhalt zu seinem Freund zu bringen, all dies könnte er in einer Nacht der ruhelosen Wanderung durch die Wälder unterziehen. In Mawar würde er zu einem schnellen Pferd kommen, das er schließlich bis zur Waldenburg benutzen würde. Für dies würde er nur einen halben Tag benötigen, da er bereits wusste, wie man einem Tier der gehorsamsten und schnellsten Zähmung unterziehen konnte. Eigentlich war es eher eine Bekanntmachung mit dem Zauber und der verwobenen Magie der Schatten. Windschnell würde er reisen können.
 

© Benedikt Julian Behnke
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Und schon geht's weiter zum 10. Kapitel (5. Kapitel des 2. Buches): Der Rat der Helden

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