Der blaue Eisdrache von Tobias Wagner
Kapitel VI (1)
Die Luftbrücke

Kurz darauf sackte der kleine Eisdrache erschöpft zusammen. Der Eis-Zauberspruch hatte verdammt viel magische Energie gekostet.
"So etwas solltest du in Zukunft nicht noch mal tun, bevor du nicht genau weißt, ob dafür deine Zauberenergie ausreicht!" sagte Pyrotakan vorwurfsvoll. "Wenn die Mana-Energie, die der Zauber benötigt, größer ist als die, die du in deinem Körper zur Verfügung hast, dann endet so ein Kunststück tödlich!"
"Wie kann man denn herausfinden, ob das Mana für den jeweiligen Zauber ausreicht?" fragte Ma´zachur.
"An diese Grenzen musst du dich vorsichtig herantasten. Du darfst nicht die komplette Energie einfach unkontrolliert aus deinem Körper herauslassen, sondern sachte dosieren."

Sabion kam angeflogen, landete neben Pyrotakan und sagte: "Ma´zachur sollte auch noch den Blindflug üben. Fliegen nur nach Gefühl ist die schwierigste Art. Die Drachen Milur und Tiop werden ihm das aber schon noch beibringen, denn in Saryns Reich gibt es ständig Schneestürme mit Sicht gleich null! Doch nun zu einem anderen Thema. Ich habe erfahren, dass es in der Stadt einen Sabotageanschlag gab, wahrscheinlich von den Suchenden. Sie haben die große Brücke über der Schlucht zerstört."
"Welche Stadt meinst du?" fragte Jens.
"Du kennst sie, immerhin habe ich dich aus dem Gefängnis befreit!" sagte Syn.
"Ach ja richtig, aber was ist das Problem mit der Brücke?"
Syn antworte: "Diese Stadt trennt die Bauernhöfe durch eine breite Schlucht. Die Bewohner sind auf die Nahrungsmitteln der Bauern angewiesen. Es scheint fast so, als wollte man die Stadt systematisch terrorisieren! Erst wird ihr König von den `Suchenden` ermordet, dann die
Lebensader der Stadt durchtrennt. Mal gespannt, was als nächstes kommt!"
"Was geht uns das an? Sollen die Menschen eben eine neue Brücke bauen! Wir haben selber unsere Probleme mit dieser Eiskönigin!" schnaubte Pyrotakan.
"Das ist leider nicht so einfach!" sagte die Drachin Sabion, "bis die neue Brücke steht, sind die Menschen verhungert!"
"Und was sollen wir machen?" fragte Pyrotakan grimmig.
"Wie wäre es mit einer `Luftbrücke`?" mischte sich Sukita ein.
"Luft-äh was??" fragte Pyrotakan verwundert.
"Eine `Luftbrücke`! Wir versorgen die Stadtbewohner mit den wichtigsten Lebensmitteln solange, bis die neue Brücke steht! Das hätte nämlich gleich mehrere Vorteile auf einmal.
Erstens würde das die Beziehung zwischen Menschen und Drachen wieder verbessern, zweitens würde Saryn sehen, dass wir zusammenhalten und uns nicht unterkriegen lassen, und drittens würden die Stadtbewohner endlich mal einsehen, wie abhängig sie von der Brücke sind und sich eventuell einen Notfallplan ausdenken, für den Fall, dass so was wieder passiert!"
"Und das funktioniert?" fragte der goldene Drache neben Pyrotakan.
"Oh ja, so was ähnliches gab es in unserer Stadt auch mal!" sagte Sukita überzeugt.
"Zuerst sollten wir allerdings mit den Leuten in der Stadt reden, BEVOR wir mit den Drachen anrücken! Sonst bricht noch eine Panik aus," sagte Syn und wendete sich Ma´zachur zu. "Du fliegst mich und Jens in die Stadt, wenn es dunkel wird. Dann schleichen wir zum Rathaus und schlagen unseren Plan dem Statthalter vor. Wir können den Ratsleuten auch mal den Vorfall in Berlin von den Suchenden schildern. Vielleicht wissen sie etwas über deine Eltern!"
Jens nickte.

Während die Sonne tiefer sank, saßen Ma´zachur, Pyrotakan, Sukita, Syn, die Drachin und der goldene Drache vor der Drachenhöhle.
Sukita sagte zu Jens:
"Ma´zachur sagte, du magst Fluggedichte?"
Jens nickte. "Ich hab ein paar Markus am Flugplatz vorgelesen."
Sukita sagte: "Ich kenne noch eins von früher aus der Schule. Das geht so:

Zwei Ami-Flieger, ruhmumwittert
sind einst nach Ost-Berlin geschippert,
wo gleich am Anfand der DDR
sie landen konnten ihre "PR."

Kurz der Besuch, es drängt die Zeit
zum Abflug ist man bald bereit,
und nimmt zu  " Zeitersparniszwecke"
nur ein drittel jener Strecke

die für den Start war vorgesehen
"No problem, wird auch so schon geh´n!"
Gaspulle vor, der Flieger rollt
nur langsam, als ob er nicht recht wollt

weil seines Motors "Kalorien"
bei Kaltstart noch nicht voll gediehen.
Jetzt zeichnet sich hier ganz klar ab:
Distanz zur Mauer, die war zu knapp!!

In einer Lage, so wie hier
wird leicht ein Aviator zum Kavalier,
wie parallel zu Liebesdingen
versucht er jetzt das Glück zu erzwingen.

Wird erst der Abstand mal geringer
ein Zug am Arm, ein Druck am Finger,
und schon ist allen gegenwärtig
das nun ein "Kavalierstart" fertig.

Das Flugzeug fliegt nicht, nein es hängt,
mit Krampf dem Himmel aufgezwängt.
Bei solch fataler Knüppelführung,
wundert´s nicht, dass dies Berührung

mit der Berliner Mauer brachte
und zweitens dort der Stacheldraht krachte
und drittens fehlt vom Heck ein Stück,
das halbe Leitwerk blieb zurück...

Ein Flugzeug ist - so stark lädiert -
im Regelfall schnell abgeschmiert!
Es kosteten die Piloteure
jetzt gnadenlos die Erdenschwere...

Doch diesmal war es, Schwein und Glück,
denn unverletzt kamen sie zurück.
Doch im Innern reift die Erkenntnis,
zu einem männlichen Geständnis:

Wer Startbahnlänge reduziert,
mit Kavalierstarts operiert -
ist dadurch zwar ein bisschen schneller,
doch leicht "Beerdigungshauptdarsteller!"

Jens lachte. "Das muss ich mir merken, doch ich bezweifle, dass ich es jemals meinen Fliegerkameraden sagen kann. Ich frage mich, ob sie schon wissen, was passiert ist. Die Trümmer des Flugzeuges, mit dem Matthias und ich nach Berlin geflogen sind, sind bestimmt schon gefunden worden."
Dann wandte er sich Ma´zachur zu und sagte: "Wir können uns die Zeit bis sunset vertreiben. Drachen lieben doch Gedichte, oder?"
Pyrotakan schnaubte: "Dich schlägt Ma´zachur doch allemal!"
Jens erwiderte: "Na schön. Ich sag etwas, und du musst etwas dazusagen, was sich reimt!"
Ma´zachur nickte.
 
Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Jens:
Ma´zachur:

Zehn kleine Segelflieger, die flogen durch ne Scheun´,
Und als sie wieder oben warn, da waren´ s nur noch neun.

Neun kleine Segelflieger, die haben sich gedacht -
"Wir fliegen unter Brücken durch!" da waren´s nur noch acht.

Acht kleine Segelflieger, die haben´ s übertrieben.
Überzieh´n in geringer Höh, da waren´ s nur noch sieben.

Sieben kleine Segelflieger, die sahen Thermik-Cirren
Einer machte ne Außenlandung, man kann sich auch mal irren.

Sechs kleine Segelflieger, die flogen kreuz und quer -
Fünf kamen zum Flugplatz zurück, den sechsten gibt´ s nicht mehr!

Fünf kleine Segelflieger, die tranken morgens Bier -
Kurz darauf war Flugbetrieb, da waren´ s nur noch vier.

Vier kleine Segelflieger, die kreuzten ein "ED-R"
Es kam sehr bald Besuch von unsrer lieben Bundeswehr.

Drei kleine Segelflieger, die haben sich geschnitten -
Nach einer wilden Kurbelei vermissten sie den dritten.

Zwei kleine Segelflieger, die kamen zur Landung rein -
Nur einer traf die Landebahn, der war dann auch allein.

Ein kleiner Segelflieger, der war nicht gern allein -
Drum sammelte er die anderen vom Acker wieder ein.

"Du bist echt gut, Eisdrache!" sagte Syn lächelnd.
"Meinst du?" sagte der kleine Drache verlegen.
Sukita fügte hinzu:
"Pass mal auf Ma´zachur, ich kenne noch eins. Das ist aber eher ein Lied zu einem
Auto. Man kann es aber umbauen:

Von außen sieht´s noch immer wie ein Segelflugzeug aus
doch innen drin da kennt sich garantiert kein Mensch mehr aus,
hundert kleine Displays und ein Tastenfeld
dazu ein Joystick, den man statt des Knüppels hält.

Der Hightech-Flieger setzt sich in das Flugzeug rein
und schaltet erst einmal den Bordcomputer ein.

Dann wird der neue Flugplan mit zwei Knöpfen programmiert
Das ist zwar etwas lästig, doch der Platz ist "optimiert"
Nur 70 Parameter und ein Formelsatz,
dazu die Höhe und der Luftdruck am Flugplatz.

Nach zwei Stunden (!) ist endlich alles programmiert,
was prompt der Rechner mit  "Systemausfall"  quittiert!!

Am Abend kommt der Flieger schließlich doch noch in die Luft
Der ganze Stress vom Programmieren ist sofort verpufft,
und während es dem Flieger wieder Freude macht
erscheint im Display die Fehlermeldung "8":

"Geben sie sofort das neue Passwort ein,
sonst stellt der Rechner den Betrieb der Ruder ein!"

"Der arme Flieger!" sagte Syn lachend.
Während die Sonne verschwand und die Dunkelheit einzog, machten sich Syn und Jens auf Ma´zachurs Rücken fertig zum Abflug.
"Ich fliege mit Sukita zum Drachenhort." sagte Pyrotakan. Dann startete der kleine Eisdrache durch in Richtung Stadt.
Während der Wind an ihnen vorbeirauschte, kam die Stadt in Sicht. Jens sah unter sich den Feldweg, wo ihn die königlichen Wachen halb bewusstlos aufgegriffen hatten. Der Feldweg führte direkt zur Stadt und endete abrupt an einem Abgrund. Die Stadt lag etwa 70 Meter entfernt auf der anderen Seite.
Die Trümmer der Brücke lagen etwa 200 Meter tiefer im Tal.
Der Eisdrache schwebte lautlos über die Schlucht hinweg und landete hinter der Stadtmauer auf der Kopfsteinpflasterstraße. Jens und Syn sprangen ab. Syn sah sich sofort nach allen Seiten um, doch es hatte sie anscheinend niemand entdeckt. Der Eisdrache rutschte rückwärts in eine sehr enge Seitengasse.
"Ich warte hier auf euch. Beeilt euch bitte!"
Syn nickte.
Dann schlichen sie fast lautlos durch die Gassen in Richtung Rathaus.
Es dauerte eine Weile, bis sie es gefunden hatten, da man sich in den Gassen leicht verirren konnte. Doch das große Haus hinter einem Springbrunnen musste es wohl sein.
Syn klopfte gegen die schwere Holztür.
Jens sah hinter sich und erstarrte.
Zwei `Suchende` standen am Straßenrand, schienen sie aber nicht entdeckt zu haben. Sie schauten systematisch in alle verwinkelten Gassen, während sie immer näher auf das Rathaus zukamen.
"Syn, sieh mal!" flüsterte Jens.
"Ich hab sie schon entdeckt. Sie suchen bestimmt den Eisdrachen!"
"Aber woher wissen sie denn, dass wir hier sind?" fragte Jens verwundert.
"Sie spüren die Gegenwart der Drachen. Genauso wie in Wintersdorf-" Syn wurde unterbrochen, als ein Mann in Schlafkleidern die Tür einen Spaltbreit öffnete.
"Was wollt ihr noch um diese Z-"
Syn und Jens stürmten rein, warfen den Mann dabei fast um. Jens schloss sofort die Tür und verriegelte sie mit einem kleinen Holzschieber. Dann sah er aus dem kleinen Seitenfenster neben der Tür die Suchenden auf der Straße vorbeiziehen.
"Seid ihr verrückt geworden?" protestierte der Mann.
"Klappe!!" riefen Syn und Jens gleichzeitig. Die Suchenden schlichen sich am Rathaus vorbei.
"Passt mal auf, wie ihr mit mir redet. Ich bin der Bürgermeister, und wenn ihr mit mir reden wollt, dann lasst euch einen Termin geben!"
Syn strich sich das Haar aus der Stirn. "Tut uns leid, aber diese schwarzen Kapuzentypen hätten uns fast erwischt. Kennt Ihr diese Kerle?"
Der Bürgermeister nickte mit einem kalten Blick in den Augen. "Diese Typen kenne ich. Immerhin haben sie unsere Brücke in die Luft gejagt!"
"Genau deswegen sind wir hier!" sagte Syn. "Wir wollen die Stadtbewohner mit einer
"Luftbrücke" unterstützen, bis die neue über der Schlucht steht."
Der Bürgermeister runzelte die Stirn. "Eine Luftbrücke? Wie soll denn das gehen?"
"Mit Hilfe einiger Drachen!" sagte Jens.
Der Bürgermeister sagte kalt: "Mit Hilfe von Drachen, so? RAUS HIER!!"
"Das ist kein Witz! Schließlich sind wir ja auf diese Weise in die Stadt gekommen!" sagte Syn.
"Es geht doch um die Stadt. Wollt Ihr unsere Hilfe jetzt, oder nicht?" fügte Jens hinzu.
Der Bürgermeister sagte: "Das Problem ist folgendes: Wenn ich euch glaube, und es den Stadtbewohnern erzähle, dass Drachen uns beim Bau der neuen Brücke helfen, und es stimmt nicht, dann mache ich mich vor allen Leuten lächerlich! Und deswegen will ich erst einen Beweis dafür, dass die Drachen WIRKLICH auf unserer Seite stehen!"
"Na schön, dann hole ich gleich mal einen!" sagte Jens, machte die Tür auf und lief die Gasse hinunter zu Ma´zachur. Der Bürgermeister sah ihm verwundert nach.

Wo bist du?
Jens rief im Gedanken nach Ma´zachur und erhielt schon kurz darauf eine Bestätigung im Kopf.
Hier, die nächste Gasse rechts!
"Man kann sich hier echt leicht verirren." sagte Jens, als er vor Ma´zachur stand.
"Komm mit, der Bürgermeister will sicher gehen, dass du der Stadt hilfst."
Der Drache folgte ihm zum Rathaus.
Jens sah sich immer wieder nach Leuten um, die sie entdecken könnten, doch zu dieser späten Stunde waren alle Fenster dunkel. Auch von den `Suchenden` war keiner zu entdecken.
Der Bürgermeister staunte, als sich der blaue Eisdrache mit zusammengezogenen Flügeln durch den Torbogen vor dem Rathaus quetschte.
Jens strich seine Hand über Ma´zachurs blaue Schuppen.
"Glaubt Ihr mir jetzt?" sagte Jens vorwurfsvoll.
Mit offenem Mund starrte der Bürgermeister den Drachen an.
"Entweder Ihr nehmt jetzt unsere Hilfe an, oder ihr könnt sehen, wo ihr bleibt! Wir haben auch noch anderes zu tun!" sagte Syn ungeduldig dazwischen.
Der Bürgermeister seufzte: "Schon gut, schon gut, ich glaube euch! Ich frage mich nur, wie ich das den anderen Stadtbewohnern beibringen will."

"Wie haben sie das eigentlich geschafft, so eine Brücke einfach so zu zerstören?" fragte Jens.
"Mit Zauberkraft. Wahrscheinlich einer Mana-Bombe." sagte Syn.
"Hä?"
"Ja. Zauberenergie wird auch als Mana bezeichnet. Es ist ein blauer, flüssiger Stoff, der benötigt wird, um Zauber wirken zu lassen. Je größer der Zauber ist, desto mehr Mana saugt er aus deinem Körper!"
"Mana befindet sich also im Blut?" fragte Jens.
"Nun ja, wenn man es vorher trinkt, dann bleibt es solange im Körper, bis man es mir einem Zauberspruch `verbraucht`. Man muss Mana aber nicht unbedingt trinken, um einen Zauber zu wirken. Wenn du beispielsweise einen Tropfen davon auf einen Stein gibst und den richtigen Spruch anwendest, sodass er schwebt, dann funktioniert das natürlich auch.
Dies ist auch die ungefährlichste Methode, einen Zauber zu wirken, denn wenn du einen Zauber sprichst der mehr Mana kostet, als dein Körper intus hat, dann saugt dir der Zauber die Lebensenergie ab und du stirbst! Deswegen hatte Ma´zachur gestern ja so wenig Kraft, nach seinem Eis-Kunststück im Wald!"
"Aha..." sagte Jens.
"Das Zeug kann außerdem hochexplosiv sein! Wenn man ein Löffel von dem Zeug auf den Boden fallen lässt, dann gibt es einen zehn Meter breiten Krater! Also sei verdammt vorsichtig, wenn du eine Flasche damit rumträgst!"
Jens nickte.
"Mana kann man nicht einfach freisetzen wie beispielsweise ein Gas. Wenn es falsch freigesetzt wird, könnte es verheerend werden!
Stell dir mal eine große Landfläche vor. Um einen Quadratkilometer Landfläche einzufrieren braucht man etwa ein Glas voll Mana.
Dann den richtigen elementaren Zauberspruch, denn sonst verbrennt vielleicht das Land, oder 
versinkt in einem Sandsturm.
Mana kann man auch als Sprengstoff einsetzen, so wie es wahrscheinlich die `Suchenden` gemacht haben, als sie die Brücke zerstörten!" sagte Syn.
"Und wie stellt man Mana her?" fragte Jens.
"Dieses Geheimnis kennen nur die Drachen und die mächtigsten Zauberer.
Saryn, die Eiskönigin, kennt das Geheimnis auch und stellt das Zeug tonnenweise her. Riesige
Landstriche hat sie ja schon eingefroren!"

"Ich werde mich morgen mit dem Stadtrat unterhalten, wie das ganze organisiert wird. Das Wasser und die Lebensmittel in der Stadt werden langsam knapp. Das Wasser, das noch vor dem Rathaus im Springbrunnen ist, muss rationiert werden. Wenn die neue Brücke steht, funktioniert auch die Pipeline unter der Straße wieder."
"Na schön," sagte Jens, "dann fliegen wir mal wieder los. Wir kommen gegen Mittag wieder vorbei."
Der Bürgermeister nickte.
Jens und Syn stiegen auf Ma´zachurs Rücken.
Der Eisdrache stieß sich vom Rathausvorplatz ab und erhob sich mit einigen kräftigen Flügelschlägen in den Nachthimmel.

...
 

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